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Wieder um eine weitere Attraktion reicher ist der Heimatverein Esterwegen!


Vor einiger Zeit haben die Heimatfreunde, einen sogenannten Holzschuhbock angefertigt.
Durch viel handwerkliches Geschick und reichlich Erfahrungen einiger Heimatfreunde wurde aus einem dicken Baumstamm, dieser angefertigt und dem Verein übergeben.
Für die Fertigung eines Holzschuhs waren im Vorfeld schon mal die entsprechenden Werkzeuge gesammelt und aufgearbeitet worden, welche vorne ( am Bock )abgelegt werden können.
Ein traditioneller Holzschuh wird aus einem einzigen Holzblock gefertigt. In der manuellen Produktion wird zunächst die äußere Form des Schuhs grob vorgeschnitzt, dann fein gearbeitet. Schließlich wird sein Inneres mit speziellen Werkzeugen ausgehöhlt.

Nachfolgender Text stammt aus dem Netz!
Form und Abgrenzung
Im schuhtechnischen und -fachlichen Sinn (beachte untenstehende Einschränkungen) bezeichnet Holzschuh den traditionellen Holzschuh, der vollständig oder überwiegend aus (reinem) Holz hergestellt ist und den Fuß ähnlich wie ein Halbschuh weitgehend umschließt (im Fersenbereich mit einer hochgezogenen Holzsohle). Üblicherweise wird solch ein Holzschuh aus einem einzigen Stück Holz hergestellt. Andere Schuhmodelle, die meist einen auf den Schuhboden beschränkten Holzanteil haben (Clogs, Holzsandalen und Botten), sind keine Holzschuhe, sondern werden als Holzsohlenschuhe bezeichnet.
Holzsohlenschuh
Folgende verbreitete oder bekannte Schuhmodelle zählen zu den Holzsohlenschuhen:
Gymnastiksandale (Schuh mit anatomisch geformter Holzsohle, der nur durch einen Querriemen am Fuß gehalten wird. Der Fuß sitzt lose im Schuh und kann jederzeit herausgleiten) Holzsandale oder Holzsandalette (Schuh mit Holzsohle, der durch ein oder mehrere Riemen am Fuß gehalten wird) Clog (pantoffelartiger Schuh mit Holzsohle; die Ferse kann auch einen Fersenriemen haben) Holzstiefel (Stiefel mit Holzsohle).
Historisch kann auch die Trippe als Holz(über)schuh angesprochen werden. Dabei handelte es sich um eine Holzsohle mit Lederriemen, die im Mittelalter zum Schutz gegen Schmutz unter den eigentlichen Lederschuhen getragen wurde.
Regionale Begriffsvielfalt und Überlappungen
Holz- bzw. Holzsohlenschuhe haben je nach Herkunftsgebiet unterschiedliche Bezeichnungen und es wird in einigen regionalen Definitionen die klare Abgrenzung zwischen Holz- und Holzsohlenschuhen nicht vorgenommen. Sabots (Frankreich; vergleiche auch Sabotage) ist gleichbedeutend mit Klompen (Niederlande). Im Elsass werden sie Zogelli genannt, Zoggeli in der Schweiz, abgeleitet vom italienischen Wort Zoccoli. In Schleswig-Holstein werden Holzsohlenschuhe generell als Holzschuhe oder Klotzen bezeichnet. Holzpantoffel nennt man, wenn sie aus Dänemark kommen, auch Clogs, in Norddeutschland spricht man in diesem Zusammenhang von Holzpantinen, im Plattdeutschen auch von Klotschen, und wenn sie ein ausgearbeitetes Fußbett haben, heißen sie Schwedenpantoffel. In Ostfriesland nennt man die traditionellen Holzschuhe holsken (Einzahl: holske) oder klumpen (Einzahl: kluemp).[1] Letzterer Begriff wird auch im westlichen Münsterland verwendet (Einzahl hier: Klump oder Klumpe), im Rheinland Klompen (Plural).
Material und Herstellung
Geeignet für die Herstellung traditioneller, geschlossener Holzschuhe sind Weichhölzer. Verwendet wird heute in Deutschland und den Niederlanden fast ausschließlich Pappelholz. Selten kommt Ahornholz zum Einsatz. Historisch nutzte man auch teureres Weiden- und Erlenholz.
Ein traditioneller Holzschuh wird aus einem einzigen Holzblock gefertigt. In der manuellen Produktion wird zunächst die äußere Form des Schuhs grob vorgeschnitzt, dann fein gearbeitet. Schließlich wird sein Inneres mit speziellen Werkzeugen ausgehöhlt. Die Oberfläche des Schuhs wird zuletzt poliert und gegebenenfalls mit Schnitzereien versehen oder farbig lackiert. Maschinell verläuft die Fertigung ähnlich, doch lässt sich mittels einer Vorlage die Form eines Schuhs beliebig oft kopieren.
Ihre Herstellung ist relativ preisgünstig und kann heute durch den Einsatz von automatischen Holzbearbeitungsmaschinen auf ein Minimum reduziert werden. Tatsächlich werden auch heute noch jene Schuhe, die für den tatsächlichen Gebrauch hergestellt werden, per Hand teil- oder ganz gefertigt. Holzschuhe für Andenken- oder Zierzweck werden heute fast ausschließlich vollmaschinell hergestellt, da hierbei vor allem für die Innenform kein althergebrachtes Fachwissen nötig ist. Diese eignen sich meist nicht für den tatsächlichen Gebrauch im Alltag, auch wenn sie an den Fuß zu passen scheinen. Die Qualität des Schuhs zeigt sich erst bei seinem Gebrauch


„Herzensangelegenheiten“ 

Durch großes Engagement vieler fleißiger ehrenamtlicher Mitglieder, ist es dem Heimatverein gelungen, zwei „Herzensangelegenheiten“ im abgelaufenen Jahr fertig zu stellen. Zum einen war es die Restaurierung einer Torflore, die früher für den Torftransport auf Schienen im Einsatz war. Diese wurde von Grund auf in einen ansprechenden Zustand versetzt. Sie wurde inkl. einer Torfkreite und passenden Hinweistafeln vor dem Heimatmuseum aufgestellt. Zum anderen wurde ein schönes Storchennest ganz in der Nähe errichtet, hierzu auch ein paar Bilder mit Rundumaufnahmen.
Ganz besonderer Dank gilt Hermann Többen, der mit unermüdlicher Kraft und Einsatzfreude für immer neue Impulse im Verein sorgt.
Wir wünschen Ihnen und allen fleißigen Helfern eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Bleiben Sie gesund!


Museumsumbau

Die Umbauarbeiten sind zum größten Teil abgeschlossen.
Durch den Umbau, wurde die Küche in einen neuen Raum eingerichtet, welcher auch gleichzeitig als Besprechungsraum dient.
Auch das Museum wurde neu gestaltet und mit einer neuen Heizungsanlage ausgestattet.

  • Museumsumbau

 

Voller Erfolg für kleine Helfer!

 

 

Museums Café

jeden 1. Sonntag im Monat von März – Oktober

immer von 14.00 – 17.00 Uhr

 Kaffee und Kuchen